Aufgrund des Windeinflusses werden hier bei der Wettervorhersage jeweils zwei Werte verwendet. Die effektive Temperatur und die eigentlich gefühlte Temperatur, im Englischen windchill genannt. Und heute Morgen hat meine App definitiv einen neuen Rekordwert angegeben, der mir auch im Radio bestätigt wurde. Als ich um sechs Uhr das Haus verliess, waren es gefühlte 32 Grad Celsius unter Null. Ich kann mich an keinen Moment in meinem Leben erinnern, in dem ich jemals solchen Temperaturen ausgesetzt war. Mit Schal und Kappe ausgerüstet machte ich mein Auto startklar. Zu meiner Freude sprang es nach drei zähen Umdrehungen an und erfüllte seinen Job tadellos. Andere Verkehrsteilnehmer hatten da weniger Glück wie mir das Strassenbild auf dem Arbeitsweg zeigte. Während die Schweiz an Weihnachten fast schwitzte, kratzt hier jeder Atemzug im Hals und es ist einfach nur saumässig kalt!
Übrigens: Ein physikalisches Experiment hilft zur Aufmunterung bei eisigen Temperaturen. Schüttet man heisses Wasser in die Luft, gefriert dieses augenblicklich in seinen winzigen Tropfen und löst sich im kalten Wind auf.
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